Das richtige Essen – Damit es auch auf dem Töpfchen klappt

Das Töpfchen Training ist ein großer Wandel im Leben eines jeden Kindes. Manchmal geht es schnell, manchmal langsamer.

Meist gibt es hier und da Verbesserungspotenzial und manchmal weiß man einfach nicht, wie man überhaupt anfangen soll.

In diesem Beitrag geht es um das Thema „Ernährung“. In Verbindung mit dem Töpfchen sollte man auch hier auf einiges achten! Es gibt nämlich Lebensmittel, die gut und natürlich auch welche, die eher schlecht geeignet sind, wenn man dem Kind, den Toilettengang erleichtern möchte. Damit auch Sie endlich wissen, wie Sie Ihr Kind durch die richtige Ernährung unterstützen können, habe ich Ihnen einige wertvolle Informationen hier zusammengefasst:

Kinder sollten grundsätzlich vollwertige und nährstoffreiche Kost erhalten. Sie sollte voller Ballaststoffe sein und wenig Zucker enthalten.

In der Regel sollte man auch im Blick behalten, wann die Kinder was essen. Zum Frühstück ein Müsli oder ein lecker, belegtes Butterbrot sind vollkommen in Ordnung. Manche Kinder essen morgens auch nur Früchte oder trinken etwas Milch. Auch dies ist nicht schlimm. Zum Mittagessen sollte es dann jedoch etwas vollwertiger sein. Hier muss viel Gemüse mit auf dem Speiseplan stehen. Es hilft nicht nur unserem Verdauungssystem, sondern ist auch noch gesund! Kohlenhydrate gehören auch dazu, wobei man hier darauf achten sollte, sie nur mittags zu essen. Am Abend sollte man sie eher weglassen, da sie sehr schwer im Magen liegen und auch zu Schmerzen führen können. Ebenso sollte man auf blähende Lebensmittel, wie Kohl verzichten. Kurz vor dem zu Bett gehen können sie dafür sorgen, dass die Kinder nicht schlafen können. 

Um den Kleinen den Weg zum Töpfchen zu erleichtern, kann man das Wissen nutzen und gezielt Lebensmittel anbieten, die sie schnell zum Töpfchen rennen lassen.

Natürlich sprechen wir hier nicht von abführender Nahrung. Ich denke aber, dass man auf natürlichem Wege etwas Ähnliches herstellen kann und somit das Kind gar nicht auf die Idee kommt, etwas einzuhalten.

Kurzer Exkurs:

Wenn Kinder Urin einhalten, kann es dazu führen, dass sich die Harnwege entzünden und eine schmerzhafte Blasenentzündung entsteht. Gerade deswegen sollte man den Kindern von vornerein beibringen, dass sie bitte zur Toilette gehen sollen, wenn sie müssen. Nichts ist hier dann wichtiger!

Halten sie den Stuhlgang zurück, kann dies zu einer gefährlichen Verstopfung führen. Meist wird dann ein Abführmittel vom Arzt verschrieben, was für die Kinder, aber auch die Gesundheit nicht besonderes förderlich ist. Demnach ist es besser, vorher zu wissen, wie man all dies auf natürlichem Wege herleiten kann und sich dadurch viel Ärger und vor allem Schmerzen bei den Kindern erspart.

Geht es darum, dass die Kinder sehr selten urinieren müssen, sollte man versuchen, es mit diesen Lebensmitteln zu beschleunigen:

  • Spargel
  • Banane
  • Weintrauben
  • Tomaten
  • Salatgurke
  • Avocado
  • Wirsing
  • Rotkohl
  • Fenchel
  • Kresse
  • Sellerie
  • Pastinaken
  • Möhren
  • Süßkirschen
  • Wassermelone
  • Grapefruit
  • Limette
  • Orange

All diese Nahrungsmittel können sehr gut in die Haupt- oder auch Zwischenmahlzeiten eingearbeitet werden und führen die Kleinen dazu, das Töpfchen aufsuchen zu müssen. Hier sollte man nur darauf achten, es nicht zu übertreiben.

Auch bei Schwierigkeiten mit dem Stuhlgang kann man etwas nachhelfen. Bitte vermeiden Sie unbedingt, dem Kind nur noch Lebensmittel zu geben, die den Stuhl lockern. Beide Extreme sind nicht wirklich gesund!

Wer merkt, dass die Kleinen versuchen den Stuhl öfter aufzuhalten, kann es mal mit diesen Lebensmitteln versuchen:

  • Trockenfrüchte
  • Leinsamen
  • Pfefferminze
  • Haferflocken
  • Ananas
  • naturtrübe Obstsäfte
  • Pflaumen
  • Fenchel
  • Pastinaken
  • Apfelmus

Auch hier sollte man mit Bedacht an die Sache herangehen. Oft haben die Kleinen anfangs noch große Angst „loszulassen“. Ihnen fällt es dann sehr schwer, das Töpfchen für den Stuhlgang zu nutzen. Das Ende vom Lied ist dann eine schmerzhafte Verstopfung, die nur noch mit Hilfe von ärztlicher Behandlung gelöst werden kann. Eltern sollten ihre Kinder deshalb stets, feinfühlig unterstützen. Die Ängste sollten ernst genommen werden, sodass die Kinder sich langsam daran gewöhnen, auch groß ins Töpfchen zu machen.

Vielleicht kennen Sie es auch von sich selbst? Oft, wenn man gerade unterwegs ist, ist es einem sehr unangenehm, wenn der Darm sich meldet. Für die Kinder ist dies ein sehr neues, ungewohntes Gefühl. Sie müssen sich an die Veränderung gewöhnen, dass es nun nichtmehr „sicher“ in der eigenen Windel landet, sondern plötzlich in ein Töpfchen muss, welches dann auch noch geleert wird.

Dieser Schritt muss einfühlsam begleitet werden, damit die Kleinen sich schnell an die neue Situation gewöhnen und merken, dass es etwas ganz normales ist. Jeder Mensch macht es und es gehört zu den Grundbedürfnissen. Leider ist es nicht immer leicht, den Kleinen dies verständlich zu machen. Schimpfen Sie also nicht, wenn mal etwas daneben geht. Versuchen Sie nach der Nahrungsaufnahme ungefähr 20 Minuten zu warten und gehen Sie dann mit dem Kind das Töpfchen aufsuchen. Meist klappt es in dieser Zeit am besten und es kann sich entspannt auf die neue Situation einlassen.

Die richtige Ernährung beim Töpfchen Training ist besonders wichtig. Sie dient nicht nur dazu, den Kindern alles zu erleichtern, sondern auch, lästige Folgen dadurch zu vermeiden. Nicht selten sitzen Eltern mit ihren Kindern beim Arzt, weil sie seit Tagen keinen Stuhlgang mehr hatten. Neben der Erkenntnis, dass dies für die Kleinen mit großen Schmerzen verbunden ist, führt dies auch meist dazu, dass sie noch mehr Angst davor bekommen, den Stuhlgang durchzuführen.

Machen Sie also nie eine große Sache daraus, begleiten Sie ihr Kind aber stetig. Nur so kann es einen gelassenen Umgang damit erlernen und wird später wahrscheinlich keine Probleme mehr haben.

Die richtige Ernährung ist nicht nur für das Töpfchen Training wichtig, sie unterstützt das Kind auch bei seiner gesunden Entwicklung. Viele Vitamine und Nährstoffe fördern nicht nur die Gesundheit, sondern auch das Gehirn in seiner Funktion. Kinder, die sich gesund ernähren sind fitter, vitaler und Aufmerksamer. Sie haben weniger Konzentrationsprobleme und verfügen über ein allgemein besseres Wohlbefinden.

Obst und Gemüse sollten täglich auf dem Speiseplan stehen. Ist dies mal nicht möglich, weil man gerade unterwegs ist und lieber zum Fast Food greift, kann man dies dennoch stets durch eine gesunde Zwischenmahlzeit kompensieren!

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